Aufgeben?
 
 
Eine Stimme verweilt in deinen Gedanken,
Sie quält dich mehr und mehr,
Sie sagt, du hast niemandem zu danken,
Wert zu leben, ist für dich nichts mehr...
 
Du fühlst dich zu schwach, um dich zu wehren,
Versinkst tief in deinen Träumen,
Willst einfach nur der Welt den Rücken kehren,
Nichts denkst du, wirst du versäumen...
 
Niemand schenkte dir Wärme in deinem Herzen,
Zu sehr haben sie dich gerichtet,
Das einzige, was sie gaben, waren Schmerzen,
Dein Vertrauen restlos vernichtet...
 
Doch du darfst der Stimme nicht nachgeben,
Niederstrecken will sie dein Wesen,
Versuch dich auf die Hoffnung zu konzentrieren,
Solange sie existiert, wirst du leben...
 
Der Glaube lässt dich nicht verzagen,
Festhalten musst du an deinem Leben,
Damit es funktioniert, musst du es wagen,
Gemeinsam werden wir es beheben.
 
 
Winter...
 
 
Ich stehe draußen im Schnne...
Im Herzen hast du mich verletzt,
Ich weiß nicht wieso, doch es tut nicht weh,
Mein Vertrauen vollkommen zerfetzt.
 
Ich bin am Frieren, es ist still...
Die Wärme hat mich verlassen,
Ruhe ist das, was ich will,
Mein Lebenswille ist am Verblassen.
 
Ich fühle in mir nur Unsicherheit...
Ich möchte so sehr Geborgenheit spüren,
Kälte macht sich in mir breit,
Wer kann mein Herz berühren...
 
Es gibt den, der dich verändert,
Du hälst nicht an der Erwartung,
Und spürst, wie du dich verwandelst.
Lass dich nicht beirren...
 
Die Dunkelheit hält dich sonst gefangen,
Ein Licht lässt dich nicht verirren,
Halt daran fest, an deinem Verlangen...
 
...nach Liebe.
 
 
Nacht
 
 
Der Regen geht vor mir nieder,
Gute Gedanken zu erfassen, fällt schwer,
Ich sehe dich immer wieder,
Im Traum renn ich dir nur hinterher...
 
Deine Gefühle magst du nicht zeigen,
Den Grund dafür willst du nicht nennen,
Den Blick zu mir willst du meiden,
Nun kann ich eins genau erkennen...
 
Der Regen fällt als Schnee vor mir,
Erfroren fallen die Regentropfen,
Genauso empfinde ich deine Liebe zu mir,
Umsonst war mein Bangen und Hoffen...
 
Auf einmal sehe ich es ganz klar,
Kaum interessiertest du dich für mich,
Als ich dich brauchte, warst du nicht da,
Zu oft alleine und ängstlich weinte ich...
 
Ich stehe hier draußen im Schnee,
Vor mir deine Augen, zu mir so leer,
Die Kälte tut überhaupt nicht weh,
Ich wünsch mir den Tod mehr und mehr...
 
Wärme zu spüren ist mein Wille, 
Der Schnee glänzt weiß und rein voran,
Plötzlich bemerk ich die Klinge,
Ich weine und setz am Unterarm an...
 
Ein Schmerz lässt noch mehr Tränen fliessen,
Rote Färbung trübt die weiße Pracht,
Die Tränen erfrieren und ich sehe mich liegen,
Müdigkeit überkommt mich, es wird Nacht.
 
 
Dad
 
 
Ich sitze hier und tagträumevor mir her
Nur in meinen Gedanken bin ich wirklich frei
zurückziehen und flüchten fällt nicht schwer
Ich sehne mir Ruhe vor dir herbei
 
Enttäuschung und Trauer machen sichbreit
Du agierst nur nach deinem eigenen Willen
Sag mir, empfindest du das als Gerechtigkeit?
Willst du überhaupt zurück zu uns?
 
In meinem Kopf verweilen tausend Fragen
Aber zu dir kommen, würde nichts bringen
Keiner, kein einziger will etwas zu mir sagen
Lass es, ich will dich nicht zwingen
 
Beurteile mich nicht nach außen
Ich zeige dir immer ein Lächeln
Versteckt ist zu viel in meinem Herzen
Falls es erfriert, was würdest du machen?
 
Fühlst du dich schuldig für unsere Vergangenheit?
Hast du überhaupt einmal an mich gedacht?
Alles wirkt wie ein Traum in kalter Dunkelheit
Ich hatte gehofft, du gibst mir Kraft
 
Hast du jemals bei klarem Verstand gebangt?
Bereust du, uns im Stich gelassen zu haben?
Du, bevor du ansetzt, bereits die Nadel in der Hand
Stille...denn du willst nichts dazu sagen
 
Und du lässt mich weiter treiben
In Zweifeln und Unklarheit
Und willst mir keine Liebe zeigen
Lachst...Verdrängst dabei die Wahrheit!
 
 
Für Dich
 
 
Ich liege neben Dir
Blicke in Deine Augen
Etwa reift tief in mir
Ich kann's kaum glauben
 
Als ob Du in mich schaust
Geheimnisvoll und wunderbar
Bin glücklich, dass Du vertraust
Noch nie war eins so klar
 
Rein strahlt Dein Wesen voran
Liebevoll umarmst Du mich
Deine Lippen kommen näher heran
Warm und zärtlich küss ich Dich
 
Ein Gefühl verdrängt die Angst
Es breitet sich immer weiter aus
Ich will auch nicht, dass Du bangst
Darum sage ich es frei heraus:
 
Ich liebe dich...
 
 
Leben?
 
 
Qualvoll rinnt die Zeit dahin
Mehr und mehr Sorgen bringt sie mit sich
Nicht vorhanden scheint mein Lebenssinn
Der Zwang, nicht zu sterben, unerbittlich
 
Nicht länger helfen die salzigen Tränen
Erstickend ist die beginnende verzweiflung
Der erlösende Tod erscheint wie ein Segen
Einsicht tritt auf, es ist aus mit Hoffnung
 
Frohsinn weicht der Angst und Wut
Wie eine Hülle agierst du vor dich her
Zum Sterben fehlt dir noch der Mut
Dein Herz so traurig und leer
 
Nur noch Himmel tut für dich weinen
Die Zukunft ist so weit und unerreichbar
Was sein wird, kannst du nicht erahnen
In der Vorstellung alles schwer und furchtbar
 
Die Lust zu lachen lange vestrichen
Die Freude zu schwach und am Verblassen
All die Wärme restlos der Kälte gewichen
Ohne Hoffnung schmerzlich alleine gelassen
 
Die Bedeutung des Lebens ohne Sinn
Das Gemüt bereits traurig und schwer
Immer weiter rennt so die Zeit dahin
Leben ist traurig und nicht mehr...
 
 
 
.......?!
 
 
Ich kann es nicht verstehen
Kann es nicht ertragen
Kann es nicht nachvollziehen
 Kann nicht entfliehen.
 
Ich denke an nichts Gutes
Denke an damals
Denke an Vergangenes
Denke an das Ende
 
Ich fühle die Trauer
Fühle das Endgültige
Fühle den Hass
Fühle das Desinteresse
 
Ich glaube an Überflüssiges
Glaube an Wertlosigkeit
Glaube an den Verlust
Glaube an das Nichts
 
Ich verstehe EUCH nicht! 
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